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26. Februar 1932

„Ich werkele im Haus
herum, wie es so schön
heißt. Ich war gerade
wieder auf einer
Tournee – Prag,
Dresden, Düsseldorf,
Oslo, Bergen, Bourges,
Paris, München, Berlin,
Hamburg – und bin jetzt
wieder zu Hause. Wie
meistens, wenn ich von einer Tournee
zurückkomme, habe ich
meinen kleinen Koffer gepackt und bin raus auf
die Farm, um etwas alleine zu sein. Peggy Knight,
unsere Haushälterin, hat mich hinausgefahren und
das Farmhaus für meinen Aufenthalt vorbereitet,
aber jetzt ist sie wieder in Hendersonville im
Haus am Old Hickory Lake, und ich bin nach 30

Tagen zum ersten Mal wieder ganz für mich allein.
Hier kann ich hervorragend rumwerkeln. Ich kann
mir mein eigenes Essen kochen, meine Bücher
lesen, mich um meinen Garten kümmern, über mein
Grundstück schlendern. Hier kann ich mich
besinnen, schreiben, komponieren, studieren,
ausruhen und in Ruhe nachdenken.“

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Was übrig bleibt – Gedichtebuch

Bleibt ein letztes Wort.
„Ganz normal“ sind die
Social-Beat-Gedichte, die
Hartmuth Malorny da
schreibt, und natürlich
auch wieder nicht. Denn
alles ist eine Frage der
Perspektive, weshalb ein
neuer Blickwinkel, den
Malorny immer wieder
sucht, das scheinbar
Normale als geradezu
verrückt erscheinen läßt
und das Verrückte als ganz normal.

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