Archiv der Kategorie: Artikel

Gaby Deslys

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Die Göttliche ist tot, nun kann der Dichter ihre
Legende erzählen. Gaby Deslys wurde am 04.
September 1881 in Marseille geboren, und Anfang
des 20. Jahrhunderts war sie bereits ein
gefeierter Star. 1906 verließ sie die Pariser
Bühnen und ging nach London. 1911 landete sie in
New York. Die Sängerin, Tänzerin und
Schauspielerin pflegte einen extravaganten
Lebensstil. Auch dafür wurde sie gefeiert.

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Der Handtuchkrieg

Bekannt wurde dieser Sunbed-War durch den
interkulturellen Konflikt zwischen Briten und
Deutschen auf spanischem Boden: Mallorca. Weil
die Deutschen gerne im Urlaub früh aufstehen, was
den Briten, so das Klischee, schwerer fällt,
nutzen sie den zeitlichen Vorsprung, um sich noch
vor dem Frühstück die besten Liegen am Pool zu
sichern. Seitdem muss der Deutsche mit dem Ruf
einer „Handtuch-Brigade“ leben.

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Johnny Cash: The gift

Eine weitere Johnny-Cash
Doku. Obwohl der Mann
seit 16 Jahren tot ist,
wurde erstaunliches
ausgegraben. Der Film
bedient sich aller wohl
nur möglichen Archiven
sowie, als Faden, eines
bislang
unveröffentlichten
privaten Interviews, und
das zeigt den Menschen
und Künstler Johnny Cash
wie durch ein Prisma: Mit oder ohne Pathos, aber
immer so ehrlich, dass es weh tut.

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Carefree Highway

Her name was Ann and I’ll be damned if I recall
her face. She left me not knowin‘ what to do.
Carefree highway, let me slip away on you.“ Diese
Zeilen notierte Gorden Lightfoot während einer
Busfahrt auf der Arizona State Route 74, und als
er den Carefree Highway hinter sich gelassen
hatte, war der Song fertig. Acht Monate später
wurde das Lied fürs Studioalbum „Sundown“
eingespielt.

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Der Rezensent, frei nach Goethe

Der Rezensent und sein Rezipient (Leser, Zuhörer,
Zuschauer) leben in einer Beziehung, meist
einseitig. Die Hymne auf ein Buch ist wie eine
5-Sterne-Bewertung, doch die namhaften
Feuilletons sind fest in der Hand der
Buchkonzerne. Neben den wenigen hauptberuflichen
Journalisten arbeiten viele freiberufliche
Literaturkritiker – im vorauseilenden
Opportunismus – die Rezensionsexemplare der
großen Verlage ab. Natürlich lesen sie nur rein,
und wenn die Zeit drängt, kopieren sie den
Pressetext.

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